Rembetiko

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Das Rembetiko, griechisch: ?? ?????????, ist ein griechischer Musikstil, der aus den Volksmusiktraditionen Griechenlands und der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Städten Athen, Piraeus und Thessaloniki bildenden Subkulturen hervorgegangen ist. Das Rembetiko wird auch oft auch als der griechische Blues bezeichnet, weil die Texte ähnlich wie im Blues von den alltäglichen Sorgen und Erfahrungen der einfachen Leute handeln. In ihren Anfängen galt die Musik als verrufen, stark im Hafenmilieu verankert waren auch Texte zu Themen wie Prostitution und Haschisch üblich. Der Rembetiko erlebte in den 1930er bis 1950er Jahren seine Blütezeit. Seit den 90er Jahren ist eine Art Renaisance zu beobachten, viele junge griechische Musiker beziehen sich stilistisch auf den Rembetiko. Rythmisch ist der Rembetiko nicht festgelegt, es gibt Stücke im 4/4 Takt genauso wie 7/8 oder 9/8. In dieser Beziehung hinkt der Vergleich zum Blues also.

In den Anfängen seiner Entstehung wurden Rembetika nur von den in Piraeus lebenden Rembetes und von den Flüchtlingen gespielt, die im Jahr 1922, dem Jahr der so genannten kleinasiatischen Katastrophe, aus Smyrna und Kleinasien in das Mutterland geflohen waren. Später entwickelte sich daraus eine der populärsten Musikformen Griechenlands. Hauptinstrumente sind das Bouzouki, der Baglamas oder Tsouras, die Gitarre, das Santur und die Geige. Die bekanntesten Vertreter des Rembetiko sind Markos Vamvakaris und Vassilis Tsitsanis.

Die wesentlichen Liedtypen des Rembetiko sind Chassapikos, Chassaposerwikos, Zeibekikos, Karsilamas, Aptalikos und Sirtos.

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