Jura (Schweiz)

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Der Schweizer Jura ist ein Teil des grossen mitteleuropäischen Juragebirges, welches sich in einem grossen Bogen vom unteren Rhonetal in Frankreich (Lac du Bourget) entlang der frönzösisch-schweizerischen Grenze bis über den Hochrhein bis nach Süddeutschland (Schwäbische und Fränkische Alb) erstreckt.

Der Jura besteht grösstenteils aus alten jurassischen Kalksteinschichten, welche aber erst im Tertiär, im Zuge der Alpenfaltung, zu langgestreckten Gebirgsketten gefaltet wurden.

In der Schweiz erstreckt sich der Jurabogen von Genf bis zum Randen im Kanton Schaffhausen. Etwa 12% der Fläche der Schweiz gehört zum Jura.

Der Jura kann geomorphologisch in Falten- oder Kettenjura, Plateaujura und Tefeljura unterteilt werden.

Die höchsten Jurabergspitzen liegen über 1'000 m über Meer (höchster Punkt im Schweizer Jura ist die Crêt de la Neige mit 1'718 m ü. M.).

Riesige Wälder, extensiv genutzte Wiesen mit weiten, meist menschenleeren Abschnitten sind typisch. Touristisch kann der Jura zum Glück nicht mit den vom Tourismus nachhaltig verschandelten Alpen mithalten. Umso wichtiger ist dafür seine Funktion als Teil des intereuropäischen Naturgeistnetzes.

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