Bovis-Einheiten

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Alfred Bovis hat diese Masseinheiten während seiner Forschungstätigkeit erfunden hat. Er stellte als erster Wissenschaftler 1935 die "Emissionswellen der Formen" zur Diskussion.

Die Bovis Einheit ist nach dem franzöische Physiker Bovis benannt. Sie entspricht einem Angstroem (=10**-7 mm). 200 000 Bovis Einheiten entsprechen also 2/100 mm.

Die Bovis-Einheiten werden mittels eines Biometers gemessen. Die entsprechende Energie wird mit dem radiästhetischen (strahlenfühligen) Pendel auf der Bovis-Skala gemessen. Die Grundskala reicht dabei von null bis 10'000 Bovis-Einheiten, wobei 6500 Einheiten als neutraler Wert gelten. Was darunter liegt, entziehe uns Energien. Höhere Werte dagegen würden für Energiezufuhr sorgen. Bei mehr als 10'000 Bovis-Einheiten komme der "ätherische Bereich" in Bewegung. Noch stärkere Werte würden auf das höhere Bewusstsein wirken.

Ein Spitzenplatz nimmt Aesch ein mit 750 000 Einheiten. Gewöhnliche Kraftorte haben 6500 Bovis Einheiten, die Wellenlänge des roten Lichtes. Das Grossmünster in Zürich beispielsweise soll 18000 Einheiten haben. Der Rheinfall hat eventuell auch sehr hohe Werte.

Gabriel Heer (Präsident des Schweizerischen Verbandes für Radiästhesie und Geobiologie) warnt vor "energetischen Ueberdosen": Die Menschen würden unterschiedlich stark auf diese Vibrationen reagieren. Wo sich die einen erfrischt und wohl fühlten, reagierten andere mit diffusem Unbehagen, Schwindel, Kopfweh oder Herzrasen.

Als Humbug bezeichnen skeptische Naturwissenschaftler die ganze Sache, da ihre hochsensiblen Messgeräte an jenen Stellen tot bleiben, wo die Kraftorte vermutet werden. So findet Professor Friedrich Heller von der ETH Zürich - er ist spezialisiert auf Fragen der Strahlen und Magnetfelder und hat die Orte nachgemessen - dass alles reiner Humbug sei. Auch Professor Norbert Leitgeb von der Universität Graz findet, dass mit dieser Kraftorttheorie die Konsumenten hinters Licht geführt werden. Doch die Anhänger der Kraftorte wollen gar keine wissenschaftlichen Messungen. Sie sagen, der Mensch sei das perfekteste Messgerät.

Hauptquellen




Literatur

  • Schudel, Christa: Kraftorte: Signale aus dem Untergrund. In: Beobachter 13/99. (oder im Internet: http://www.beobachter.ch )
  • Lier, Edith: Die Erde ruft. In: Schweizer Familie 35/2000
  • Merz, Blanche: Orte der Kraft in der Schweiz, Aarau 1999.



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