Albert Einstein

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Lebensdaten

  • 1879-1955
  • Erste Ehe (1903-1919) mit Mileva Einstein-Maric
  • Wunderjahr 1905: Albert Einstein veröffentlicht 5 bahnbrechende Artikel!


Mileva Einstein-Maric

  • Tochter einer vermögenden serbischen Bauern-Familie (Serbien gehörte damals zu Ungarn)
  • Sie wird von den Eltern gefördert
  • Gymnasium und höhere Töchterschule in der Schweiz
  • Schreibt sich in Zürich für Medizin ein
  • Wechselt bald an die eidgenössische polytechnische Schule (ETH)
  • 1896-1901: studiert als einzige Frau in ihrem Jahrgang Mathematik und Physik
  • Einer ihrer Kommilitonen ist Albert Einstein
  • Sie bekommt das Diplom nicht (Albert Einstein schafft es mittelmässig)
  • Das uneheliche Kind Lieserl wird verstossen (Serbien, Down-Syndrom, stirbt nach 21 Monaten?)
  • Erste Frau von Einstein: 1903-1919
  • Albert Einstein: "Wie stolz und glücklich werde ich sein, wenn wir beide zusammen unsere Arbeit ?ie Relativbewegung siegreich zu Ende geführt haben. Wenn ich so andre Leute sehe, da kommt mir's so recht, was an Dir ist!"
  • Albert Einstein 1903 (er schreibt an seiner Dissertation): "Ich brauche meine Frau. Sie löst alle meine mathematischen Probleme".
  • Sie verzichtet auf eine wissenschaftliche Karriere und unterstützt ihren Mann
  • 1904 kommt Hans Albert zur Welt
  • 1905: Albert Einstein veröffentlicht 5 bahnbrechende Artikel!
  • Mileva berichtet einer Freundin: "Wir haben eine wichtige Arbeit vollendet, die meinen Mann weltberühmt machen wird."
  • 1909: Albert Einstein wird Professor in Zürich
  • 1910: Geburt des zweiten Sohnes: Eduard (geisteskrank, pflegebedürftig)
  • 1911: Übersiedlung nach Prag; sie ist total unglücklich (depressiv)
  • 1912: Albert Einstein ist liiert mit seiner Cousine Elsa Löwenthal und stellt schriftlich folgende Bedingungen für die Fortsetzung der von ihm gebrochenen Ehe:
    • A. Du sorgst dafür
    • 1. dass meine Kleider und Wäsche ordentlich imstand gehalten werden.
    • 2. dass ich die drei Mahlzeiten im Zimmer ordnungsgemäss vorgesetzt bekomme.
    • 3. dass mein Schlaf- und Arbeitszimmer stets in guter Ordnung gehalten sind, insbesondere dass der Schreibtisch mir allein zur Verfügung steht.
    • B. Du verzichtest auf alle persönlichen Beziehungen zu mir, so weit deren Aufrechterhaltung aus gesellschaftlichen Gründen nicht unbedingt geboten ist.
    • Insbesondere verzichtest Du darauf
    • 1. dass ich zu Hause bei Dir sitze.
    • 2. dass ich zusammen mit Dir ausgehe oder verreise.
    • C. Du verpflichtest Dich ausdrücklich, im Verkehr mit mir folgende Punkte zu beachten:
    • 1. Du hast weder Zärtlichkeiten von mir zu erwarten noch mir irgendwelche Vorwürfe zu machen.
    • 2. Du hast eine an mich gerichtete Rede sofort zu sistieren, wenn ich darum ersuche.
    • 3. Du hast mein Schlaf- bzw. Arbeitszimmer sofort ohne Widerrede zu verlassen, wenn ich darum ersuche.
    • D. Du verpflichtest Dich, weder durch Worte noch durch Handlungen mich in den Augen meiner Kinder herabzusetzen.
  • Mileva kehrt mit ihren Söhnen in die Schweiz zurück, ihr Mann bleibt in Berlin.
  • Während des Ersten Weltkriegs ist die Familie in Zürich, der Vater in Berlin, wo er mit Elsa zusammenlebt.
  • 1916 fordert er per Brief die Scheidung.
  • 1919 Scheidung: Sie verlangt von ihm das Preisgeld des Nobelpreises, denn sie ist sich sicher, dass er diese Auszeichnung bekommen wird. Er willigt ein und sie erhält die Summe, nachdem er den Preis 1921 tatsächlich erhält.
  • Die Behandlung für ihren Sohn Eduard, der in einer Anstalt leben muss, verschlingt das Geld.
  • Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt mit Mathematik- und Klavierstunden.
  • Der ältere Sohn, Hans Albert, wandert mit seiner Frau und Kindern in den 30er Jahren in die USA aus
  • Mileva stirbt 1948 in einem Krankenhaus in Zürich
  • Albert Einsteins Ausspruch, als er von ihrem Tod erfuhr: "Nur ein für andere gelebtes Leben ist lebenswert."
  • Einsteins zweite Frau versteht nichts von Physik und das findet er gut, denn "die erste tat's nämlich!", wie er klar stellt.
  • Das "einsame Genie" hat eine Affäre nach der anderen.
  • In einem Brief an einen Freund schreibt er: "Verglichen mit diesen Weibern ist jeder von uns ein König, denn er steht halbwegs auf eigenen Füssen, ohne immer auf etwas ausser ihm zu warten, um sich daran zu klammern. Jene aber warten immer, bis einer kommt, um nach Gutdünken über sie zu verfügen"


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