Sonnenaktivität

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Sonnenaktivität ist die Abweichung der Sonnenstrahlung vom gleichmäßigen Fluss. Im sichtbaren Licht erkennt man sie seit langem an der wechselnden Zahl der Sonnenflecken, die einem 11-jährigen (Schwabe-Zyklus nach Samuel Heinrich Schwabe) und einem 80-jährigen Zyklus (Gleissberg-Zyklus nach Wolfgang Gleißberg) folgen.

Seit einigen Jahrzehnten stellt die Sonnenforschung fest, dass die Sonnenaktivität in anderen Bereichen des Spektrums noch stärker spürbar ist. Auch die Nord- oder Polarlichter hängen damit zusammen.

Die Strahlungsenergie der Sonne stammt aus Kernfusion von Wasserstoff zu Helium, die sich beim Empordringen aus dem Sonneninnern von Gammastrahlung über UV in Konvektion heißer Gasblasen umwandelt. Dabei gibt es groß- und kleinräumige Temperaturunterschiede, Gasausbrüche und vereinzelte Strahlungsstürme im Röntgen-, UV- und Radiowellenbereich.

Geschichte

In Jahren mit verminderter Fleckenanzahl verringert sich ebenfalls die Sonnenstrahlung um etwa 0,1%. Die Jahre zwischen 1645 und 1715, das so genannte Maunderminimum, während dessen keine Sonnenflecken beobachtet wurden, fallen mit der Kleinen Eiszeit zusammen, während welcher lange Winter und kühle Sommer auf der Erde vorherrschten.

Die NASA hat am 3. Marz 2006 eine Warnung für den kommenden Sonnesturm in 2010-2012 publiziert. Man nahm 2006 an, dass das Sonnenfleckenminimum nun erreicht sei.

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